Wie alles begann

Wie wir zur mobile App kamen...

Es war in den frühen 90ern, als der spätere Gründer von murbit, Peter Grundner, als Teenager auf einem programmierbaren Taschenrechner Sharp PC-e500 ein kleines graphisches Autorennspiel entwickelte. Es war ein Rundkurs mit Zeitmessung und Hindernissen und streng genommen seine erste mobile App.

Peter Grundner- Apperista bei murbit

„Als Teenager war ich begeistert von allem, was sich programmieren liess. Mein grösstes Interesse galt bereits damals mobilen Geräten wie dem Atari Portfolio und später dem Palm Pilot. Einen etablierten Markt für mobile Apps gab es aber noch lange nicht.“ (Peter Grundner)

Es sollte noch mehr als ein Jahrzehnt vergehen bis Apple 2008 mit dem App Store ein neues Kapitel in der Geschichte aufschlug. Damit war es Anwendern nicht nur möglich, einfach und bequem ihr Smartphone mit neuen Funktionen auszustatten, es bot sich auch Entwicklern erstmals eine profitable Vertriebsplattform. 

„Meine Vision war es immer, die kleinen Abläufe des Alltags mit kleinen Anwendungen zu unterstützen und zu verbessern. Von der Einkaufsliste bist zur Verwaltung von Kundenkarten oder auch ein Wecker, der uns einfach mal dran erinnert, einen Schluck Wasser zu trinken. Im Vordergrund steht für uns immer der Mehrwert für den Nutzer und die Einfachheit in der Bedienung.“ (Peter Grundner)

Während die Applewelt die Eröffnung des Appstores zelebrierte, fasste der Suchmaschinengigant Google mit dem mobilen Betriebssystem Android Fuss. Nur kurz nach dem AppStore wurde der PlayStore veröffentlicht und bot somit auch erstmals Apps für Android Smartphones an. 

Wenn auch die Vertriebsmöglichkeiten sich oberflächlich stark ähnlich sehen, iOS und Android könnten technisch nicht unterschiedlicher sein. Apple setzte auf Objective C und neuerdings Swift während Google auf Java und Kotlin als Alternative setzen. Vier gänzlich unterschiedliche Programmiersprachen. 

„Es einige Lösungen wie Phonegap oder Xamarin, die die plattformunabhängige Entwicklung basierend auf kleinen Webanwendungen zulassen. So richtig überzeugen können mich diese aber nicht. Mit steigender Funktionalität einer App stösst man hier ganz schnell technisch an die Grenzen, wo sich die Entwicklung nativer Lösungen rentiert. Wenn ich noch die User Experience hinzuzähle, dann machen Cross Plattform Apps für mich gar keinen Sinn. Apple User wollen, dass Apps auf ihrem iPhone auch so aussehen, als seien sie für ein iPhone gemacht. Benutzer von Android Smartphones wollen natürlich auch ein führ ihr System passendes UI.“

Aber auch in den Stores gibt es Unterschiede. Während man als Entwickler bei Apple teils tagelange Reviewprozesse in Kauf nehmen muss, landet bei Google alles per sofort im Playstore, was eingereicht wird. 

Mit unseren eigenen ersten Gehversuchen in den Stores kamen wir bald zur Erkenntnis, dass es nicht ausreicht, eine App zu veröffentlichen. Es bedarf einer konkreten Zielgruppenanalyse, Suchmaschinenoptimierung und der optimalen Aufbereitung der Metadaten einer App, damit diese gefunden und installiert wird. Know-how, das wir gerne weitergeben.

Die Leidenschaft zu mobilen Apps und die neuen Vertriebswege ermöglichten es Peter Grundner dem lange gehegten Traum nachzugehen und die Entwicklung von Software für mobile Devices als solides Kerngeschäft für murbit zu etablieren.